EIN ORCHESTER AUS DER STADT
– FÜR DIE STADT
Nürnberg ohne „seine“ Symphoniker, das ist nicht mehr vorstellbar. Seit den 1960er-Jahren trägt das Orchester den Namen seiner Heimatstadt, zuvor trat man unter dem Namen „Fränkisches Landesorchester“ auf. Da ist es kaum verwunderlich, dass Symphoniker bereits im gesamten Stadtgebiet gesichtet wurden. Aber sehen Sie selbst…

Die Kongresshalle ist seit dem 30. Januar 1963 die Heimstätte der Nürnberger Symphoniker, damals fand das Orchester am Dutzendteich eine neue Heimat. Dass heute an diesem geschichtsträchtigen Ort Musik und Kultur ihren Platz haben, ist auch ein Zeichen gegen die Gräuel des Nationalsozialismus. Denn Musik steht für Verbindung und Gemeinschaft – und das für alle.

Letzter Aufruf für den Flug nach…! Die Nürnberger Symphoniker wirken längst über die Frankenmetropole hinaus. Seit vielen Jahren führen ihre Gastspiele rund um die Welt – nach Wien, Prag, Mailand und sogar bis nach China.

Bis an den Südpol hat es das Orchester noch nicht geschafft. Auf die Unterstützung der Antarktisbewohner kann es aber zählen, wie ein Bild aus dem Nürnberger Tiergarten mit einer lauschenden Pinguingruppe zeigt.

Klassische Musik trifft Subkultur! Warum nicht auch mal der Austausch mit der lokalen Skate-Szene? Ein Orchester auf der Halfpipe, das ist sicher ein Anblick, den man nicht so schnell vergisst.

Kunst, Kultur und Musik: All das gehört selbstverständlich zusammen. Die Symphoniker haben das erkannt und sind immer wieder im Neuen Museum zu Gast – natürlich nicht nur vor der eindrucksvollen Fassade, sondern auch für Konzerte im Inneren.

Mit historischen Gemäuern kennt man sich bei den Nürnberger Symphonikern aufgrund der Heimstätte in der Kongresshalle gut aus. Klassische Musik reicht aber noch viel weiter zurück – denn auch im Mittelalter erklangen viele der Instrumente bereits in der Stadt Nürnberg. Die perfekte Gelegenheit also, der Nürnberger Burg einen musikalischen Besuch abzustatten.
Und schließlich wäre das Gelände um den Dutzendteich nicht vollständig ohne den 1. FC Nürnberg. Mit den „Nachbarn“ pflegen die Symphoniker ein freundschaftliches Verhältnis. Und so kam es, dass man einmal über den Dutzendteich „flog“, um eine Laola-Welle der etwas anderen Art zu zelebrieren.
