
Liebe Klassik-Fans,
liebe Freundinnen und Freunde der Musik,
die Nachricht ist wie ein Paukenschlag: In Los Angeles werden im Februar 1993 die Nürnberger Symphoniker mit einem Grammy Award der National Academy of Recording Arts and Sciences ausgezeichnet. Der begehrte Preis mit dem goldschimmernden Trichtergrammophon als Trophäe ist die höchste Auszeichnung, die in den USA für eine Musikaufnahme vergeben werden kann. Die Nürnberger Symphoniker erhalten sie in der Kategorie „Best Pop Instrumental Performance“ für ihre Einspielung des Main Title der Fantasy-Fernsehserie „Beauty and the Beast“ – dirigiert vom damaligen Musikdirektor der Metro-Goldwyn-Mayer-Studios, Richard Kaufman, aufgenommen im Musiksaal der Nürnberger Kongresshalle von dem Plattenlabel Colosseum, das sich damals in der Etage über der Symphoniker-Geschäftsstelle befand.
Dort stehen an jenem Februar-Tag 1993 Telefon und Fax nicht mehr still. Von überall her kommen Glückwünsche sowie Anfragen zu diesem „Nuremberg Symphony Orchestra“, das neben den Berliner und Wiener Philharmonikern, neben Bernstein und Solti, neben Eric Clapton und dem „King of Pop“ Michael Jackson, Preisträger der Grammys 1993 ist. Genannt in einem Atemzug mit diesen Superstars, geht der Name Nürnberger Symphoniker durch die internationale Presse und durch die Nachrichten und Kulturmagazine von Radio und TV in der ganzen Welt.
Auf den folgenden Seiten gibt es über die Nürnberger Symphoniker mehr zu lesen und zu staunen. Die achtzigjährige Orchestergeschichte wird Jahrzehnt für Jahrzehnt skizziert. Viel zu erfahren gibt es darüber, wie liebevoll die Symphoniker altersgerecht und interaktiv mit Kindern – dem Konzertpublikum von morgen – umgehen. Last but not least kann man viele nette, sympathische Leute kennenlernen – Menschen, die selbst im Orchester spielen oder im Hintergrund agieren, etwa Persönlichkeiten des Managements, des Vorstands oder auch des Fördervereins der Nürnberger Symphoniker, der seit nunmehr einem Vierteljahrhundert existiert und eine eindrucksvolle Liste von Wohltaten für das Orchester vorweisen kann.
Schmökern Sie nach Lust und Laune – auf jeder Seite gibt es etwas
Interessantes zu lesen und zu sehen!

Herzlich, Jonathan Darlington
